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Die EU gewährt Athen keine Rabatte

Die Euroländer zögern mit Zugeständnissen an Griechenland, weil das Misstrauen gegenüber Antonis Samaras gross ist.

Nur Bares ist Wahres: Griechen beim Geldabheben an Bankomaten der Eurobank im Zentrum Athens ... (17. Mai 2012)
Nur Bares ist Wahres: Griechen beim Geldabheben an Bankomaten der Eurobank im Zentrum Athens ... (17. Mai 2012)
Angelos Tzortzinis, AFP
...und bei der National Bank. (17. Mai 2012)
...und bei der National Bank. (17. Mai 2012)
Angelos Tzortzinis, AFP
Kommen ohne Einkommen nicht aus: Arbeitslose vor einem Jobvermittlungsbüro. (22. Mai 2012)
Kommen ohne Einkommen nicht aus: Arbeitslose vor einem Jobvermittlungsbüro. (22. Mai 2012)
Louisa Gouliamaki, AFP
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Nur nicht zu früh nachgeben, schien gestern das Motto von Brüssel bis Berlin zu sein. Griechenland müsse nach dem Erfolg der proeuropäischen Kräfte die Reformen rasch umsetzen, sagte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Auch am Zeitplan wird festgehalten.

In Berlin rückte die Regierung von Äusserungen des Aussenministers Guido Westerwelle ab, der den Griechen am Sonntagabend in einer ersten Reaktion mehr Zeit in Aussicht gestellt hatte, ihre Verpflichtungen gegenüber den Geldgebern zu erfüllen. Es sei jetzt nicht «Zeit für irgendwelche Rabatte», sagte ein Regierungssprecher in Berlin. «Wenn der Eindruck entstanden sein sollte, dass ich bereit wäre, bei der Reformnotwendigkeit in Griechenland Abstriche zu machen, ist das definitiv falsch», betonte Westerwelle selber.

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