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«Der Pilot muss unter irrsinnigem Druck gestanden haben»

Vieles deutet darauf hin, dass die polnische Staatsmaschine in Smolensk gegen den Willen des Piloten zur Landung ansetzte. Das sagt Aviatik-Experte Hansjörg Bürgi.

Völlig zerstört: Das polnische Regierungsflugzeug stürzte im Nebel vor Smolensk ab.
Völlig zerstört: Das polnische Regierungsflugzeug stürzte im Nebel vor Smolensk ab.
Keystone

Herr Bürgi, die polnische Regierungsmaschine stürzte beim vierten Landeanflug ab. Was, glauben Sie, war die Unfallursache? Der Pilot muss unter einem irrsinnigen Druck gestanden haben. Das war mir schlagartig klar, als ich hörte, dass er trotz Nebel viermal versuchte zu landen. Schliesslich ist bei jedem Flug auch ein Ausweichplatz vorgesehen. Die alternativen Landemöglichkeiten wären aber etwas weiter weg gewesen, in Minsk oder Moskau. Das hätte bedeutet, dass die polnischen Regierungsvertreter nicht rechtzeitig zu der Gedenkfeier gekommen wären.

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