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Der Anarchist geht in Europa wieder um

Der linke Untergrund lebt auf. Die militanten Minigruppen mögen Sprengstoff und lancieren ihre Attacken des Öftern per Post.

Der Sachschaden war gewaltig, Verletzte gab es glücklicherweise nicht:n Letzte Löscharbeiten nach dem Anschlag in Athen.
Der Sachschaden war gewaltig, Verletzte gab es glücklicherweise nicht:n Letzte Löscharbeiten nach dem Anschlag in Athen.
Keystone

Gestern gabs in Athen wieder einen Bombenanschlag, diesmal gegen ein Gericht. Die Urheber sollen Linksanarchisten gewesen sein. Ein isolierter Vorfall war das nicht, im Gegenteil. Wer die politisch motivierten Anschläge auflistet, stellt schnell fest, dass sie System haben. 2010 war das Jahr, in dem sich in Europa – vor allem in dessen Süden – ein militanter linker Untergrund gross in Szene setzte. Der neue Terror grassiert in Griechenland, Italien, Spanien, Portugal. Er hat sich über die Grenzen vernetzt. So wirkt in der italienischen Federazione Anarchica Informale die Revolutionäre Zelle Lambros Fountas, benannt nach dem griechischen Anarchisten, der im März bei einerSchiesserei mit der Polizei in Athen starb.

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