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«Das sind keine naiven alten Frauen, im Gegenteil»

Die Ex-Frau des Kinderschänders Marc Dutroux weilt seit Dienstagabend im Klarissen-Kloster in Malonne. Eine Schweizer Ordensschwester äusserte sich zum Entscheid der Nonnen in Belgien. Dort fürchten sich nun die Anwohner.

Hier wurde die Ex-Frau und Komplizin des Kinderschänders Marc Dutroux nach ihrer vorzeitigen Freilassung aus dem Gefängnis hingebracht: Das Klarissen-Kloser im belgischen Malonne. (28. August 2012)
Hier wurde die Ex-Frau und Komplizin des Kinderschänders Marc Dutroux nach ihrer vorzeitigen Freilassung aus dem Gefängnis hingebracht: Das Klarissen-Kloser im belgischen Malonne. (28. August 2012)
Keystone
Abends um 22.30 Uhr traf ein Konvoi von Zivilfahrzeugen vor dem Kloster ein. (28. August 2012)
Abends um 22.30 Uhr traf ein Konvoi von Zivilfahrzeugen vor dem Kloster ein. (28. August 2012)
Keystone
Die Freilassung hat landesweit für heftige Proteste gesorgt, wie hier vor dem Palais de la Justice, dem Gerichtsgebäude in Brüssel. (28. August 2012)
Die Freilassung hat landesweit für heftige Proteste gesorgt, wie hier vor dem Palais de la Justice, dem Gerichtsgebäude in Brüssel. (28. August 2012)
Keystone
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Am Dienstagnachmittag hat das höchste belgische Gericht entschieden, dass die Komplizin von Marc Dutroux, Michelle Martin, vorzeitig aus der Haft entlassen und in einem Kloster im Süden Belgiens untergebracht werden darf. Um 22.30 Uhr traf die Ex-Frau des Kinderschänders dann in Malonne ein und wurde in die Obhut der Ordensschwestern des Klarissen-Klosters gegeben. Ein Aufschrei der Empörung ging durch Belgien. Rund 100 Demonstranten positionierten sich vor dem Kloster und empfingen Martin mit Rufen wie «Tod!» und «Schützt unsere Kinder!».

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