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Das Leiden der Chodorkowskis

Die Eltern des seit neun Jahren inhaftierten russischen Oligarchen Michail Chodorkowski können ihren Sohn nur alle paar Monate für einige Stunden sehen. In die Arme nehmen dürfen sie ihn nicht.

«Neun Jahre für nichts und wieder nichts»: Verzweifeltes Elternpaar Marina und Boris Chodorkowski.
«Neun Jahre für nichts und wieder nichts»: Verzweifeltes Elternpaar Marina und Boris Chodorkowski.
Keystone

Ein eisiger Wind fegt an diesem späten Januarabend über den Bahnsteig des Leningradski Voksal in Moskau. Von hier, dem Leningrader Bahnhof, fahren die Züge in den hohen Norden Russlands. In der hintersten Ecke der riesigen Wartehalle stehen ein kleiner Mann und seine Frau. Die Köpfe unter schweren Fellmützen. Boris Moisejewitsch Chodorkowski (79) und seine Frau, Marina Filipowna Chodorkowskaja (78), die Eltern von Russlands bekanntestem Gefangenen – Michail Chodorkowski –, sind auf dem Weg zu ihrem Sohn.

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