Zum Hauptinhalt springen

«Die Gefahr besteht, dass sich die Fronten zwischen Russland und dem Westen verhärten»

Abgeschossene Boeing 777 über der Ukraine: Vier Fragen mussten die Ermittler beantworten. Korrespondent Stephan Israel sagt, welche – und warum die Schuldfrage ausgeklammert wurde.

Augenschein am Ort der Katastrophe: Ein Soldat der Separatisten auf einem Wrackteil des Flugzeugs der Malaysia Airlines. (18. Juli 2014)
Augenschein am Ort der Katastrophe: Ein Soldat der Separatisten auf einem Wrackteil des Flugzeugs der Malaysia Airlines. (18. Juli 2014)
Reuters

Die niederländische Flugsicherheitsbehörde präsentiert heute Nachmittag (Redaktion Tamedia berichtet ab 13.15 Uhr live) ihren technischen Abschlussbericht zum Absturz einer Passagiermaschine (MH 17) am 17. Juli 2014 in der Ostukraine. Was ist von diesem Bericht zu erwarten? Die Ermittler mussten im eng gefassten Auftrag vier präzise Fragen beantworten. Der Bericht soll klären, was die Boeing 777 zum Absturz gebracht hat. Dass die Maschine abgeschossen wurde, ist nicht umstritten. Die Ermittler dürften aber abschliessend beantworten, von was für einem Geschoss das Flugzeug getroffen wurde. Brisant ist auch die Frage, weshalb die zivile Passagiermaschine über dem Kriegsgebiet überhaupt noch verkehren durfte. Wichtig für die Angehörigen ist zudem Klarheit darüber, wie lange die Passagiere noch lebten, nachdem ihre Maschine in 10'000 Meter Höhe getroffen worden war. Der Bericht soll auch klären, weshalb die Behörden den Familien den Tod der Angehörigen erst zwei bis vier Tage später bestätigen konnten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.