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«Das ist eine Regierung der letzten Chance»

Die Regierungskrise in Italien ist für Italienexperte Aram Mattioli nur auf den ersten Blick gelöst. Warum die neue Koalition bereits vor einer Zerreissprobe steht – und was die Schiesserei in Rom verdeutlicht hat.

Das frisch vereidigte Kabinett: Gruppenbild im Präsidialspalast in Rom. (28. April 2013)
Das frisch vereidigte Kabinett: Gruppenbild im Präsidialspalast in Rom. (28. April 2013)
zvg, Reuters
Die wichtigsten Mitglieder der neuen Regierung:Enrico Letta: Der 46-jährige ist überzeugter Europäer und Mitte-Links-Politiker. Über die Massen bekannt ist er nicht. Doch ein Grünschnabel ist er keineswegs. Mit 31 Jahren war er bereits stellvertretender Vorsitzender der Volkspartei, einem Ableger der Demokratischen Partei (DC), die das Italien der Nachkriegszeit dominierte. 33 Jahre war Letta alt, als er 1998 Europa-Minister wurde – und das jüngste Kabinettsmitglied seit dem Zweiten Weltkrieg. (AFP)Bild: Letta gibt den erfolgreichen Abschluss der Koalitionsverhandlungen bekannt und stellt sein Kabinett vor. (27. April 2013)
Die wichtigsten Mitglieder der neuen Regierung:Enrico Letta: Der 46-jährige ist überzeugter Europäer und Mitte-Links-Politiker. Über die Massen bekannt ist er nicht. Doch ein Grünschnabel ist er keineswegs. Mit 31 Jahren war er bereits stellvertretender Vorsitzender der Volkspartei, einem Ableger der Demokratischen Partei (DC), die das Italien der Nachkriegszeit dominierte. 33 Jahre war Letta alt, als er 1998 Europa-Minister wurde – und das jüngste Kabinettsmitglied seit dem Zweiten Weltkrieg. (AFP)Bild: Letta gibt den erfolgreichen Abschluss der Koalitionsverhandlungen bekannt und stellt sein Kabinett vor. (27. April 2013)
AFP
Könnten im Amt bleiben: Justizministerin Paola Severino ...
Könnten im Amt bleiben: Justizministerin Paola Severino ...
AFP
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Herr Mattioli, das Kabinett des neuen italienischen Ministerpräsidenten Enrico Letta wurde am Sonntag vereidigt. Wird diese Regierung in der Vertrauensabstimmung im Parlament eine Mehrheit finden? Das wird schwierig, denn der Partito Democratico (PD) ist gespalten. Die linken Kräfte innerhalb dieser Partei werden die Regierung wohl nicht tragen. Die lange Regierungskrise ist insofern nur auf den ersten Blick gelöst.

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