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Das grosse Gasmonopoly

Erdgas ist als Alternative zu Erdöl und Atomkraft in den Mittelpunkt der Energiepolitik gerückt. Mehrere neue Pipelines nach Westeuropa sind am Entstehen. Zug spielt als Schaltzentrale eine wichtige Rolle.

An der zweiten Nord-Stream-Pipeline durch Deutschland wird gebaut. (Archivbild April 2011)
An der zweiten Nord-Stream-Pipeline durch Deutschland wird gebaut. (Archivbild April 2011)
Jens Buettner, Keystone
Hier wurde am 15. April Deutschlands wichtigste Erdgaspipeline abgeschaltet: Im Firmensitz der Nord Stream AG in Zug. (Archivbild 2006)
Hier wurde am 15. April Deutschlands wichtigste Erdgaspipeline abgeschaltet: Im Firmensitz der Nord Stream AG in Zug. (Archivbild 2006)
PD
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Am 15. April wurde Deutschlands wichtigste Erdgaspipeline abgeschaltet. Das geschah weder in Russland, von wo das Gas kommt, noch in Deutschland, sondern in der Schweiz. In Zug befindet sich nicht nur der Firmensitz der Nord Stream AG, die zu 51 Prozent dem russischen Erdgasgiganten Gasprom gehört.

Hier ist auch der Kontrollraum für die 1224 Kilometer lange Leitung durch die Ostsee, wegen der Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder von seinen Gegnern «Gazprom-Gerd» geschimpft wird. Über Standleitungen und Satellitenverbindungen wird von Zug aus jedes Ventil zwischen dem russischen Wyborg und dem deutschen Lubmin kontrolliert, hier werden Liefermengen und Leitungsdruck überwacht, seit das erste Gas im November 2011 floss.

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