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Benzin wird in Teilen Frankreichs rationiert

Die Proteste gegen die geplante Arbeitsmarktreform haben Auswirkungen. Diese betreffen primär die Autofahrer in Frankreich.

Grosser Konflikt: Die geplante Arbeitsmarktsreform der Regierung Hollande wird von den Gewerkschaften heftigst bekämpft. (20 Mai 2016)
Grosser Konflikt: Die geplante Arbeitsmarktsreform der Regierung Hollande wird von den Gewerkschaften heftigst bekämpft. (20 Mai 2016)
Thibault Vandermersch, Keystone
Gewerkschafter errichten vor einer Raffinerie im Norden Frankreichs eine Blockade. (20. Mai 2016)
Gewerkschafter errichten vor einer Raffinerie im Norden Frankreichs eine Blockade. (20. Mai 2016)
Thibault Vandermersch, Keystone
Tränengaseinsatz in Nantes – und bald ist Fussball-EM in Frankreich. (19. Mai 2016)
Tränengaseinsatz in Nantes – und bald ist Fussball-EM in Frankreich. (19. Mai 2016)
Jean-Sébastien Evrard, AFP
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Zur Sicherung der Energieversorgung wurde in mehreren Departements von Bretagne und Normandie die Benzinabgabe an Tankstellen rationiert. Autos dürfen vorläufig nur 20 Liter, Lastwagen 150 Liter Sprit tanken, wie es in einer Verordnung etwa der Präfektur in Rennes vom Freitag heisst.

Damit soll der Blockade von Raffinerien und Depots durch Mitarbeiter begegnet werden. An Tankstellen der Region waren auf Fernsehbildern Fahrzeugschlangen zu sehen.

Konflikt zwischen Arbeitnehmern und Regierung

Das Arbeitsmarktgesetz der Regierung unter Präsident François Hollande soll Unternehmen Flexibilität bringen, um mehr Jobs im unter Rekordarbeitslosigkeit leidenden Frankreich schaffen zu können. Kritiker befürchten allerdings eine Aufweichung von Arbeitnehmerrechten.

Gewerkschaften haben für kommende Woche zum nächsten Aktionstag aufgerufen. Hollande will ungeachtet der Proteste an dem Gesetz festhalten.

SDA/fal

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