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Bei der Europawahl geht es um die Wurst

Österreichs Sozialdemokraten wollen die Popularität von Sängerin Conchita Wurst nutzen und machen sich für Homosexuelle stark. Bürgerliche hingegen tun sich mit der neuen Toleranz schwer.

Galionsfigur der Homolobby: Conchita Wurst während einer Pressekonferenz in Wien. (11. Mai 2014)
Galionsfigur der Homolobby: Conchita Wurst während einer Pressekonferenz in Wien. (11. Mai 2014)
Keystone
«Ihr habt die Wahl»: Plakat der ungarischen Jobbik-Partei.
«Ihr habt die Wahl»: Plakat der ungarischen Jobbik-Partei.
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«Ihr Europa – unser Europa»: Für die Jobbik-Partei repräsentiert Conchita Wurst Dekadenz und Wertezerfall.
«Ihr Europa – unser Europa»: Für die Jobbik-Partei repräsentiert Conchita Wurst Dekadenz und Wertezerfall.
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Wien bereitet sich auf ein Grossereignis vor. Am kommenden Sonntag wird Conchita Wurst, die Gewinnerin des Eurovision Song Contest, in Wien auftreten. Im Freien, auf einer eigens errichteten Bühne direkt vor dem Sitz des Bundeskanzlers auf dem Ballhausplatz. Vor dem Konzert, zu dem Tausende Fans aus ganz Österreich erwartet werden, wird die Dragqueen vom sozialdemokratischen Bundeskanzler Werner Faymann und von Kulturminister Josef Ostermayer empfangen. Wurst darf 30 Freunde ihrer Wahl zum Empfang mitnehmen, sicher dabei sein werden ihre Eltern und das Management. Dementieren liess das Bundeskanzleramt hingegen das Gerücht, Faymann werde mit Wurst auf den Balkon treten und der Menge zuwinken.

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