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Athen kommt nicht vorwärts

Für Griechenland läuft die Zeit ab: Allein in den kommenden zwei Jahren müssen 11,5 Milliarden Euro gespart werden. Die Verhandlungen wurden schon wieder ohne Ergebnis vertagt.

Schwierige Verhandlungen: Der konservative griechische Regierungschef Antonis Samaras.
Schwierige Verhandlungen: Der konservative griechische Regierungschef Antonis Samaras.
Keystone

«Die Beratungen werden in den nächsten Tagen weitergehen», sagte der Chef der kleinen Regierungspartei Demokratische Linke, Fotis Kouvelis, nach einem Treffen mit den Chefs der anderen zwei Regierungsparteien, der Konservativen und der Sozialisten, im Fernsehen.

Das strategische Ziel (das Land aus der Krise zu führen) bleibe bestehen, erklärte der Chef der Sozialisten, Evangelos Venizelos, seinerseits nach dem Treffen und bestätigte, dass die Gespräche weiter gehen sollen.

Umstrittene Sparmassnahmen

Von dem Sparprogramm und weiteren Reformen hängt ab, wie der Bericht der sogenannten Troika der internationalen Geldgeber ausfällt. Die Experten der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) wollen nach eigenen Angaben im September ihre Einschätzung zur Lage in Griechenland vorlegen. Von ihrer Bewertung hängen weitere Geldspritzen für das pleitebedrohte Land ab.

Umstritten sind noch Sparmassnahmen, die die wirtschaftlich Schwächeren in Griechenland treffen werden. Darüber müsse noch «intensiv gesprochen» werden, hiess es aus Kreisen der Demokratischen Linken und der Sozialisten.

Wie es aus Kreisen der Geldgeber-Troika hiess, werden die Kontrolleure solange in Griechenland bleiben, wie es nötig ist. «Bis Athen uns einen glauwürdigen Sparplan vorlegt», sagte ein Mitarbeiter der Troika der Nachrichtenagentur dpa am Montag.

sda/dapd/kle/wid

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