Italien sucht einen Ausweg aus der «blinden Gasse»

Italiens Staatspräsident schlägt eine neutrale Regierung auf Zeit vor. Der Widerstand ist gross.

Schwierige Aufgabe: Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella (rechts) gestern in Rom. Foto: Andreas Solaro (AFP)

Sackgasse ist eine beliebte und etwas abgegriffene Metapher, auch in der Politik. In diesem Fall aber passt sie ziemlich gut, vor allem in ihrer italienischen Entsprechung: «Vicolo cieco» meint wörtlich «blinde Gasse». Zwei Monate nach den Parlamentswahlen sehen die Italiener noch immer keinen Ausweg aus dem politischen Patt, in das sie sich manövriert haben. Auch der dritte und letzte Versuch, über Sondierungsgespräche eine Regierungsmehrheit zu finden, schlug gestern fehl. Keiner der Pole, die das italienische Parlament in drei Blöcke teilen und denen es allen an den nö­tigen Stimmen gebricht, war bereit, genügend Konzessionen zu machen für eine Koalition.

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