«Der Papst könnte das mit einem Federstrich umsetzen»

Der Papst eröffnet den Missbrauchsgipfel mit einem eindringlichen Appell. Doch die Enttäuschung ist programmiert.

Papst Franziskus am Missbrauchsgipfel in Rom. Foto: AFP

Papst Franziskus am Missbrauchsgipfel in Rom. Foto: AFP

Oliver Meiler@tagesanzeiger

Zum Auftakt des Missbrauchsgipfels im Vatikan hat der Papst den angereisten Bischöfen, Kardinälen, Patriarchen und Ordensleuten ins Gewissen geredet. «Angesichts des Übels des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen durch Männer der Kirche war es mein Wunsch, dass wir alle gemeinsam auf den Heiligen Geist hören und uns folgsam von ihm leiten lassen, um dem Schrei der Kleinen Gehör zu schenken, die Gerechtigkeit verlangen», sagte Franziskus. Auf dem Treffen laste das Gewicht der pastoralen und kirchlichen Verpflichtung, gründlich darüber zu diskutieren, wie dem Übel begegnet werden könne. Selbstverständliche Verurteilungen würden nicht ausreichen: «Es braucht Konkretheit», sagte er.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt