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Die Welt würde Obama wählen

Barack Obama hat alle auf seiner Seite: Bei einer globalen US-Präsidenten-Wahl würden ihn 93 Prozent der Weltbürger wählen. Das zeigt eine Website.

Obama-Land ist blau: Niemand will McCain.
Obama-Land ist blau: Niemand will McCain.

Das deutliche Wahlresultat erinnert an Sowjetzeiten: 93,1 Prozent der Schweizer würden Barack Obama zum neuen US-Präsidenten wählen, John McCain bliebe mit 6,9 Prozent weit abgeschlagen. Das zeigt eine isländische Website, die eine globale US-Präsidenten-Wahl durchführt. Schon 1711 Schweizer haben ihre Stimme bis heute um 11 Uhr abgegeben. In den USA stimmten bereits rund 98'000 Personen ab: 81,9 Prozent für Obama, 18,1 Prozent für McCain. Weltweit beteiligten sich bis heute rund 307'000 Personen aus 197 Ländern an der fiktiven Abstimmung. Fazit: Auch global gesehen ist Obama der absolute Favorit, er erreicht 87,4 Prozent.

So ist die Karte der isländischen Website denn auch ganz dunkelblau eingefärbt – je mehr blaue Flecken, desto mehr Länder wählen Obama. Flecken, die ins rot tendieren und die Unterstützung für McCain zeigen, gibt es nur wenige: In Pakistan kommt der Republikaner immerhin auf 36,1 Prozent. Besonders viele Freunde hat McCain auf dem Balkan und in Osteuropa. In Mazedonien würden ihm 89,1 die Stimme geben – eine Ausnahme im Obama-freundlichen Europa. In Tschechien sind immerhin 37,5 Prozent für McCain, in Weissrussland 35,7 Prozent und in Georgien 30,8 Prozent. In den ehemals kommunistischen Ländern glauben offenbar viele Menschen, McCain werde ihre Interessen besser vertreten als Obama. Dies ist auch in einigen Staaten in Mittel- und Südamerika der Fall: In El Salvador unterstützt knapp ein Drittel der Personen McCain, ebenso in Kolumbien.

Welt interessiert sich für Wahlen

Hinter der Website stehen drei Studenten aus Island. «Ich lag im Bett und habe über die Wahlen nachgedacht. Ich wollte zeigen, was für eine Verantwortung die Amerikaner haben und dass sich der Rest der Welt dafür interessiert», sagt der 23-jährige Bragi Thor, einer der Gründer im «Handelsblatt». Die Ergebnisse der Website können für bare Münze genommen werden, betrügen ist nicht möglich: So verhindern die technischen Einstellungen, dass von einem Computer mehrmals abgestimmt werden kann.

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