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Ein Wunder am Rande der Katastrophe

Wundersamer Fund der Rettungskräfte in Japan: Eine 80-jährige Frau und ihr Enkel wurden nach neun Tagen lebend aus den Trümmern gezogen.

Der 16-jährige Jin Abe wird von Rettungskräften für den Helikoptertransport ins nächstgelegene Spital vorbereitet.
Der 16-jährige Jin Abe wird von Rettungskräften für den Helikoptertransport ins nächstgelegene Spital vorbereitet.
Asahi Shimbun/EPA
Er und seine 80-jährige Grossmutter Sumi Abe hatten neun Tage in ihrem zerstörten Haus ausgeharrt – bei klirrender Kälte.
Er und seine 80-jährige Grossmutter Sumi Abe hatten neun Tage in ihrem zerstörten Haus ausgeharrt – bei klirrender Kälte.
Nikkei Shimbun, Reuters
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Unerwartetes Glück: Neun Tage nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami in Japan konnten eine 80-jährige Frau und ihr Enkel lebend aus ihrem zerstörten Haus geborgen werden.

Der 16-jährige Junge wurde in der zerstörten Stadt Ishinomaki hilferufend auf dem Dach seines Hauses entdeckt, auf das er sich erst am Sonntag hinaufziehen hatte können, teilte die Polizei der Präfektur Miyagi am Samstag mit. Er und seine Grossmutter hatten sich seit dem Erdbeben bei eisiger Kälte von den Resten in ihrem Kühlschrank ernährt.

Opfer geschwächt – aber unverletzt

Der Junge führte die Helfer ins Innere des Hauses, wo sie die 80-jährige Frau fanden. Die beiden Überlebenden waren schwach, aber bei Bewusstsein. Die Frau hatte Gehprobleme und konnte das Haus nicht verlassen, der Junge war unterkühlt und konnte sich deshalb erst am Sonntag aus den Trümmern des Hauses aufs Dach ziehen, sagte Shizuo Kawamura von der Polizei von Ishinomaki.

Der Fernsehsender NHK zeigte Bilder von der Frau, die sagte sie sei unverletzt und habe die Zeit seit dem Beben in ihrem Haus verbracht. Beide Überlebenden wurden mit einem Helikopter in ein nahe gelegenes Krankenhaus geflogen.

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