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«Dann beginnt das nächste Problem»

Der Schweizer Atomphysiker Stephan Robinson vergleicht den AKW-Unfall von Japan mit denjenigen von Tschernobyl und Harrisburg. Und schildert das grösste Problem bei den anstehenden Aufräumarbeiten.

Die Schweiz muss die alten Atomkraftwerke abstellen, sagt Kuznetzow. Am meisten Sorgen bereitet ihm das AKW Leibstadt.
Die Schweiz muss die alten Atomkraftwerke abstellen, sagt Kuznetzow. Am meisten Sorgen bereitet ihm das AKW Leibstadt.
Keystone
Der bisher schlimmste Nuklearunfall der Geschichte: Am 26. April 1986 explodierte Reaktor Nummer 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl auf dem Gebiet der damaligen Sowjetunion.
Der bisher schlimmste Nuklearunfall der Geschichte: Am 26. April 1986 explodierte Reaktor Nummer 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl auf dem Gebiet der damaligen Sowjetunion.
Keystone
Der Block 4 in Tschernobyl ist seit November 1986 mit einem Betondach bedeckt. Ein neuer «Sarkophag» ist in Planung.
Der Block 4 in Tschernobyl ist seit November 1986 mit einem Betondach bedeckt. Ein neuer «Sarkophag» ist in Planung.
Keystone
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Stephan Robinson, vor 25 Jahren ereignete sich in Tschernobyl der bislang grösste Atomunfall. Kann man eine Bilanz ziehen? Das verstrahlte Gebiet damals war etwa 40'000 Quadratkilometer gross, das entspricht etwa der Fläche der Schweiz. 5 Millionen Leute waren betroffen. Theoretisch kann man ausserhalb einer 30-Kilometer-Zone rund um das Atomkraftwerk wieder leben.

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