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Frauenstimmrecht und Alkohol

Das sunnitische Königshaus in Bahrain setzt auf Reformen, nicht zuletzt, um sich im Westen beliebt zu machen. Die mehrheitlich schiitische Bevölkerung fühlt sich aber weiterhin diskriminiert.

Die Demonstranten in Bahrain sind mehrheitlich Schiiten. Sie fühlen sich von der herrschenden sunnitischen Oberschicht diskriminiert.
Die Demonstranten in Bahrain sind mehrheitlich Schiiten. Sie fühlen sich von der herrschenden sunnitischen Oberschicht diskriminiert.
Keystone
König Hamad bin Isa Al Khalifa versuchte die Proteste zu unterdrücken, indem er allen Bahrainis 2000 Euro versprach. Als es nichts nützte, ging die Polizei brutal gegen die Demonstrierenden vor.
König Hamad bin Isa Al Khalifa versuchte die Proteste zu unterdrücken, indem er allen Bahrainis 2000 Euro versprach. Als es nichts nützte, ging die Polizei brutal gegen die Demonstrierenden vor.
Keystone
Bahrain ist ein wichtiger Posten der USA am Golf. Die 5. Flotte hat dort ihr Hauptquartier.
Bahrain ist ein wichtiger Posten der USA am Golf. Die 5. Flotte hat dort ihr Hauptquartier.
Reuters
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Mit äusserster Brutalität ging heute in Bahrain die Polizei gegen die Demonstranten vor. Frauen, Kinder, Alte, niemand blieb verschont. Mindestens vier Menschen starben, Hunderte wurden verletzt, von 60 fehlt laut Journalisten vor Ort noch jede Spur.

Während in Ägypten, Tunesien und anderen arabischen Ländern Menschen unabhängig von ihrer Religion für ihre Freiheit und Rechte protestieren, sind es in Bahrain hauptsächlich Schiiten, die gegen die Regierung demonstrieren. 70 Prozent der Bevölkerung sind Schiiten, das Land gehörte bis 1783 zu Persien. Das Sagen hat im Land aber vor allem die prowestliche sunnitische Herrscherkaste unter König Hamad ibn Isa al-Khalifa.

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