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«Bestürzende» Zunahme von Hinrichtungen

Trotz 15 Prozent mehr Hinrichtungen hält weltweit der Trend zur Abschaffung der Todesstrafe an. Denn die allermeisten Hinrichtungen gehen auf das Konto einiger weniger Staaten.

In den meisten Teilen der Welt gehören Hinrichtungen der Vergangenheit an: Staaten, welche die Todesstrafe anwenden, sind in der Grafik gelb.
In den meisten Teilen der Welt gehören Hinrichtungen der Vergangenheit an: Staaten, welche die Todesstrafe anwenden, sind in der Grafik gelb.
Amnesty International
15 Prozent mehr Hinrichtungen als im Vorjahr: Doch die allermeisten Hinrichtungen gehen auf das Konto einiger weniger Staaten.
15 Prozent mehr Hinrichtungen als im Vorjahr: Doch die allermeisten Hinrichtungen gehen auf das Konto einiger weniger Staaten.
Amnesty International
Grosse Dunkelziffer: Mindestens 1925 Menschen in 57 Ländern wurden 2013 zum Tode verurteilt.
Grosse Dunkelziffer: Mindestens 1925 Menschen in 57 Ländern wurden 2013 zum Tode verurteilt.
Amnesty International/Datawrapper
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Eine Handvoll Länder sorgt für eine alarmierende Bilanz: Sieht man von China ab, fanden 2013 fast 80 Prozent der Hinrichtungen weltweit im Iran (mindestens 369), im Irak (mindestens 169) und in Saudiarabien (mindestens 79) statt. Mit den USA (39) und Somalia (mindestens 34) stellt sich diese zunehmend isolierte Minderheit von Ländern gegen den weltweiten Trend zur Abschaffung der Todesstrafe. Bedenklich ist aus Sicht von Amnesty International, dass Indonesien, Kuwait, Nigeria und Vietnam nach längerer Unterbrechung wieder Menschen hinrichteten.

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