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«Wir haben kein Wasser. Und keine Ideen»

Neue Videos aus dem Inneren des Kraftwerks Fukushima zeigen, wie verzweifelt und chaotisch die Lage nach dem Reaktorunglück tatsächlich war. Zum Beispiel wollte man mit Autobatterien die Reaktoren kühlen.

«Trümmer flogen durch die Luft»: Der Kontrollraum von Fukushima 1 nach dem Unglück.
«Trümmer flogen durch die Luft»: Der Kontrollraum von Fukushima 1 nach dem Unglück.
Keystone

Es gibt diesen Moment auf den Videos, der erahnen lässt, wie hilflos sich die Angestellten im Atomkraftwerk Fukushima 1 gefühlt haben mussten: Die Kraftwerksleitung ruft ihre Mitarbeiter darin auf, die Batterien aus ihren Autos zu holen – man brauche Strom, um Brennstäbe zu kühlen. 150 Stunden Videomaterial besitzt die Betreiberfirma Tepco, 50 Stunden davon spielte sie nun einigen Journalisten vor. Sie zeigen, was sich im Kontrollraum abspielte, nachdem in Japan die Erde gebebt hatte, und sie zeigen auch, wie die Mitarbeiter dort per Videokonferenz mit ihrem Hauptquartier diskutierten. Angeblich wegen eines technischen Fehlers sind die Bilder teilweise ohne Ton, doch auch so zeigen sie, welches Chaos damals, im März 2011, in Fukushima herrschte.

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