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Warum die Südkoreaner gelassen bleiben

Die ganze Welt blickt mit Sorge auf Nordkorea. Nur im Nachbarland Südkorea gibt man sich scheinbar unbeeindruckt. Die Menschen dort haben andere Probleme.

Der Alltag geht weiter: Zwei Südkoreanerinnen sitzen in einem Café in Seoul, während die Drohungen aus Nordkorea immer aggressiver werden. (8. April 2013)
Der Alltag geht weiter: Zwei Südkoreanerinnen sitzen in einem Café in Seoul, während die Drohungen aus Nordkorea immer aggressiver werden. (8. April 2013)
Reuters

Für Aussenstehende mögen die Drohungen und Provokationen aus Nordkorea klingen wie der Auftakt zu einem Krieg. Für die Südkoreaner sind sie Alltag. Seit Jahrzehnten trennt die beiden Länder eine mit schweren Waffen gesicherte Grenze, das Säbelrasseln aus Pyongyang begleitet die Menschen in Südkorea ebenso wie die Alarmglocken der alljährlichen Sicherheitsübungen, in denen das Verhalten bei einem möglichen Angriff durchgespielt wird.

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