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US-Armee gelingt wichtiger Schlag gegen al-Qaida

Der Pakistan-Chef von al-Qaida ist durch einen Angriff einer US-Drohne getötet worden. Es ist bereits der zweite erfolgreiche Anschlag auf einen Extremistenführer innert weniger Monate.

Erfolgreicher Einsatz: Die amerikanische Drohne MQ-1-Predator am Hindukusch.
Erfolgreicher Einsatz: Die amerikanische Drohne MQ-1-Predator am Hindukusch.
Keystone

Der Chef des Terrornetzwerks al-Qaida in Afghanistan und Pakistan ist nach Angaben pakistanischer Verantwortlicher getötet worden. Der unter dem Namen Sheikh Fateh bekannte Extremistenführer sei bereits am vergangenen Samstag beim Angriff einer US-Drohne im Nordwesten des Landes ums Leben gekommen, sagten mehrere Vertreter der pakistanischen Sicherheitskräfte am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Der Ägypter sei auf seinen im Mai bei einem US-Drohnenangriff getöteten Landsmann Mustafa Abu al-Dschasid gefolgt, der in der Führungsriege von al-Qaida an Nummer drei gestanden hatte.

Der Nordwesten Pakistans, der aufgrund des bergigen Geländes und der Stammesstrukturen von der Regierung in Islamabad nur schwer zu kontrollieren ist, dient Aufständischen aus Pakistan und dem benachbarten Afghanistan als Unterschlupf. Auch die Führungsriege der al-Qaida wird dort vermutet. Immer wieder greifen die US-Streitkräfte mutmassliche Stützpunkte von Islamisten mit unbemannten Flugzeugen an. Seit August 2008 starben mehr als tausend Menschen bei mehr als 125 dieser Drohnenangriffe.

AFP/jak

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