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Taliban dementieren Aussagen von General Petraeus

Die Taliban wollen nichts von Gesprächen mit der afghanischen Regierung wissen. Die Äusserungen von Petraeus seien «ohne Grundlage».

In Lauerstellung: Taliban-Kämpfer in Afghanistan.
In Lauerstellung: Taliban-Kämpfer in Afghanistan.
Keystone

Die radikalislamischen Taliban haben die Aufnahme von Gesprächen mit der afghanischen Regierung dementiert. Entsprechende Äusserungen von NATO-Kommandeur David Petraeus seien «ohne Grundlage» und «falsch», sagte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid der Nachrichtenagentur AFP.

«Nicht ein einziger unserer Kämpfer würde Verhandlungen mit den ausländischen Angreifern oder ihren Marionetten aufnehmen.» Die Taliban forderten weiter den «vollständigen und bedingungslosen Rückzug» der ausländischen Truppen aus Afghanistan.

«Bereits 20 Angebote»

Petraeus hatte zuvor gesagt, mehrere Taliban-Gruppen hätten bereits Kontakt zur Regierung und zu der NATO-Truppe ISAF gesucht. «Es gab bereits ungefähr 20 Angebote seitens kleiner Gruppen aus dem ganzen Land», sagte Petraeus und bezog sich dabei auf ein von Afghanistans Präsident Hamid Karzai aufgelegtes Versöhnungsprogramm. Dieses sieht vor, gemässigten Taliban im Gegenzug dafür, dass sie ihre Waffen niederlegen, etwa einen Job zu garantieren.

AFP/jak

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