Zum Hauptinhalt springen

Supermächte müssen über den eigenen Schatten springen

Nahostkorrespondent Michael Wrase über das Vorgehen von Russland und den USA im Syrien-Konflikt.

Nach mehr als drei Monate dauernden Verhandlungen haben sich die USA und Russland auf eine gemeinsame Strategie zur Lösung des Syrien-Konfliktes geeinigt. Es spricht für den Realismus der Supermächte, dass sie bei der Vorstellung des Plans den nor­malerweise zur Schau gestellten Optimismus vermissen liessen. Ganz bewusst ­verzichteten sie darauf, allzu grosse Hoffnungen zu wecken. Und das war nach den schlechten Erfahrungen der Vergangenheit auch gut so.

Die beiden Aussenminister Sergei Lawrow und John Kerry haben in Genf für einmal Klartext gesprochen: «Wir haben viel zu viele Spieler in Syrien, und nur wenn ­alle mitspielen, können wir den Wendepunkt auch erreichen.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.