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«Sakineh wird hingerichtet»

Der iranische Generalstaatsanwalt sagt, dass Sakineh Mohammadi Ashtiani wegen «Mordes» hingerichtet werde. Weil die Anklage wegen Ehebruchs zweitrangig sei, werde sie nun doch nicht gesteinigt.

Sakineh Mohammadi Ashtiani - hier auf Plakaten von Aktivisten - wird laut Generalstaatsanwalt nun hingerichtet.
Sakineh Mohammadi Ashtiani - hier auf Plakaten von Aktivisten - wird laut Generalstaatsanwalt nun hingerichtet.
Keystone

Die zum Tode durch Steinigung verurteilte Sakineh Mohammadi Ashtiani werde wegen «Mordes» bestraft, und dieses Urteil habe Vorrang über «ihr Verbrechen, weil sie Ehebruch begangen hat», sagt der iranische Generalstaatsanwalt Gholam Hossein Mohseni Ejehei.

«Das Gericht hat sie wegen Mordes verurteilt und diese Todesstrafe hat Vorrang gegenüber ihrer Bestrafung wegen Ehebruchs», zitiert die «Teheran Times» Mohseni Ejehei. Die iranische Zeitung liefert auch die Erklärung für die Aussage des Generalstaatsanwalts. Es bedeute, dass Ashtiani nicht wegen Ehebruchs gesteinigt werde, weil sie zuerst wegen Mordes hingerichtet werde. Im Iran geschieht dies meist durch den Strang.

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