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Polizei fasst philippinischen Top-Terroristen

Er entführte Menschen und erpresste Kopfgeld: Der philippinische Extremist Khair Mundos, Schlüsselfigur einer islamistischen Terrororganisation, ist nach sieben Jahren Flucht verhaftet worden.

Nach sieben Jahren auf der Flucht gefasst: der philippinische Extremist Khair Mundos auf dem Polizeiposten. (11. Juni 2014)
Nach sieben Jahren auf der Flucht gefasst: der philippinische Extremist Khair Mundos auf dem Polizeiposten. (11. Juni 2014)
Philippine National Police, Keystone

Nach rund sieben Jahren auf der Flucht ist auf den Philippinen einer der meistgesuchten Extremisten festgenommen worden. Khair Mundos wurde in einer Vorstadt von Manila gefasst, wie die philippinische Polizei mitteilte.

Die USA hatten auf seine Ergreifung ein Kopfgeld in Höhe von 500'000 Dollar (knapp 450'000 Franken) ausgesetzt. Das US-Aussenamt sieht in Mundos eine der «Schlüsselfiguren» der islamistische Rebellengruppe Abu Sayyaf.

Die Gruppe wird von den USA als «ausländische Terrororganisation» geführt. Washington und Manila betrachten Abu Sayyaf als Ableger des Terrornetzwerkes al-Qaida. Die Anfang der 1990er Jahre gegründete radikale Gruppe ist für zahlreiche Anschläge verantwortlich und hat zudem wiederholt Menschen entführt, darunter viele Ausländer, um Lösegeld zu erpressen.

Mundos war bereits 2004 im unruhigen Süden der Philippinen gefasst worden, ihm gelang 2007 jedoch die Flucht aus einem Provinzgefängnis. Seither wurde er erneut gesucht.

SDA/thu

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