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Nordkorea kurz vor Start von eigenem Satelliten

Trotz internationaler Kritik treibt Nordkorea sein Raketenprogramm weiter voran. Gemäss Staatsmedien soll demnächst ein Satellit ins All geschossen werden.

Lässt sich von der internationalen Kritik nicht beeindrucken: Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un. (9. Mai 2016)
Lässt sich von der internationalen Kritik nicht beeindrucken: Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un. (9. Mai 2016)
Wong Maye-E/AP, Keystone

Nordkorea hat nach Angaben staatlicher Medien weitere Fortschritte auf dem Weg zur Stationierung seines ersten Satelliten im Weltall gemacht. Der Test eines leistungsstarken Antriebs für eine Trägerrakete sei erfolgreich verlaufen, berichtete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag. Staatschef Kim Jong-un habe dem Test beigewohnt und die Beteiligten dazu aufgerufen, «die Vorbereitungen für den Start eines Satelliten so bald wie möglich abzuschliessen».

Ziel der Führung in Pyongyang sei es, Nordkorea «in den kommenden Jahren zum Betreiber geostationärer Satelliten zu machen», zitierte KCNA den Staatschef. Das Land mache «trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage» grosse technische Fortschritte, sagte Kim demnach.

Kritik wegen Atomtests

Das abgeschottete kommunistische Land hatte vor zwei Wochen seinen insgesamt fünften Atomtest unternommen und damit weltweit Kritik und die Ankündigung einer weiteren Verschärfung der bestehenden Sanktionen ausgelöst. Mit den Tests verstösst Nordkorea gegen ein Verbot des UNO-Sicherheitsrats. Das UNO-Gremium berät derzeit über weitere Strafmassnahmen.

SDA/chi

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