Zum Hauptinhalt springen

Noch immer türmt sich in Japan der Tsunami-Schutt

Als der Tsunami Teile Japans zerstörte, hinterliess er Millionen Tonnen von Trümmern. Auch fast ein Jahr danach ist erst fünf Prozent des Schutts beseitigt. Die Regierung steht vor enormen Problemen.

... im AKW zu einer mehrfachen Kernschmelze geführt haben, hat das Energieversorgungsunternehmen Tepco wieder die Presse eingeladen.
... im AKW zu einer mehrfachen Kernschmelze geführt haben, hat das Energieversorgungsunternehmen Tepco wieder die Presse eingeladen.
... und die Reaktoren zu kühlen. Im Bild der zerstörte Reaktor No.3.
... und die Reaktoren zu kühlen. Im Bild der zerstörte Reaktor No.3.
Einen Kilometer von den Meilern steigt die Dosis auf 9,9 Mikrosievert pro Stunde (87 Millisievert pro Jahr), am Haupttor zum AKW auf 130 Millisievert pro Jahr und vor dem Krisenmanagementzentrum im AKW 400 Millisievert pro Jahr. Ab mehr als 20 Millisievert jährlich muss evakuiert werden.
Einen Kilometer von den Meilern steigt die Dosis auf 9,9 Mikrosievert pro Stunde (87 Millisievert pro Jahr), am Haupttor zum AKW auf 130 Millisievert pro Jahr und vor dem Krisenmanagementzentrum im AKW 400 Millisievert pro Jahr. Ab mehr als 20 Millisievert jährlich muss evakuiert werden.
Die Sicherheitsvorkehrungen sind deshalb lebenswichtig: Warnschilder und Infos für Notfallszenarien sind im Krisenmanagmentzentrum allgegenwärtig.
Die Sicherheitsvorkehrungen sind deshalb lebenswichtig: Warnschilder und Infos für Notfallszenarien sind im Krisenmanagmentzentrum allgegenwärtig.
Medienvertreter in Strahlenschutzanzügen auf dem Weg zu den Reaktoren: Zum zweiten Mal, seit am 11. März 2011 ein Erdbeben der Stärke neun und ein Tsunami ...
Medienvertreter in Strahlenschutzanzügen auf dem Weg zu den Reaktoren: Zum zweiten Mal, seit am 11. März 2011 ein Erdbeben der Stärke neun und ein Tsunami ...
Seit Dezember 2011 sind die Meiler laut Tepco «kalt abgeschaltet» - die Temperatur im Inneren der Meiler soll unter 100 Grad Celsius liegen und das Kühlwasser wieder zirkulieren. Im Bild das zerstörte Dach des Reaktorgebäudes No.3
Seit Dezember 2011 sind die Meiler laut Tepco «kalt abgeschaltet» - die Temperatur im Inneren der Meiler soll unter 100 Grad Celsius liegen und das Kühlwasser wieder zirkulieren. Im Bild das zerstörte Dach des Reaktorgebäudes No.3
Arbeiten auf verstrahlten Trümmern: Erst in etwa 25 Jahren sollen hier die geschmolzenen Kerne aus den Reaktoren entfernt werden. Wie das geschehen soll, ist allerdings noch unklar. Denn die Techniken dafür müssen erst noch erfunden werden.
Arbeiten auf verstrahlten Trümmern: Erst in etwa 25 Jahren sollen hier die geschmolzenen Kerne aus den Reaktoren entfernt werden. Wie das geschehen soll, ist allerdings noch unklar. Denn die Techniken dafür müssen erst noch erfunden werden.
Unterstützung von Draussen: Im Krisenmanagmentzentrum hängen Flaggen und Transparente mit aufmunternden Botschaften.
Unterstützung von Draussen: Im Krisenmanagmentzentrum hängen Flaggen und Transparente mit aufmunternden Botschaften.
1 / 10

Fast ein Jahr nach der schweren Tsunami-Katastrophe und dem dadurch ausgelösten Atomunglück in Japan sind nach Regierungsangaben erst fünf Prozent des Schutts weggeräumt. Allein in den am schwersten betroffenen Regionen seien durch das Erdbeben und den Tsunami fast 23 Millionen Tonnen Schutt entstanden.

Das erklärte die Regierung in Tokio. Ungeachtet aller Solidaritätsaufrufe stosse die Beseitigung der Trümmer auf Schwierigkeiten: Behörden im ganzen Land weigerten sich, Schutt aus der Katastrophenregion in ihren Deponien aufzunehmen, weil sie eine radioaktive Bestrahlung befürchteten.

Trümmer sollten bis 2014 weg sein

Eigentlich plant die Regierung, die Tsunami-Trümmer bis März 2014 zu beseitigen. Sollte die Entsorgung jedoch im gegenwärtigen Tempo weitergehen, sei das Ziel «extrem schwer» einzuhalten, warnte Umweltminister Goshi Hosono.

Durch ein verheerendes Erdbeben und einen anschliessenden Tsunami war die Atomanlage in Fukushima am 11. März 2011 schwer beschädigt worden. In den Wochen und Monaten nach der Katastrophe gelangte Radioaktivität in die Umwelt und in die Nahrungskette.

Zehntausende Menschen mussten die verstrahlten Gebiete rund um das Kraftwerk verlassen. Es war das schwerste Atomunglück seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.

Dieser Artikel wurde automatisch auf unsere Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch