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Kims rätselhafte Neujahrsrede

Zu Jahresbeginn hat Nordkoreas Machthaber dem Nachbarn im Süden ein Treffen vorgeschlagen. Doch ob Kims Angebot an Südkorea einen Neuanfang einläutet, ist unklar.

Beschwor die Wiedervereinigung: Kim Jong-un bei seiner Neujahrsansprache. (1. Januar 2015)
Beschwor die Wiedervereinigung: Kim Jong-un bei seiner Neujahrsansprache. (1. Januar 2015)
KCNA, Reuters

Neujahr ist in Ostasien der wichtigste Feiertag. In China und Südkorea bis heute Chinesisch-Neujahr, in Japan und Nordkorea der 1. Januar. Der Neujahrstag galt früher als Geburtstag aller kleiner Leute; mit dem neuen Jahr wurden sie ein Jahr älter.

Als Neuanfang ist Neujahr auch ein Tag der Wegmarken und Vorsätze. Kim Il-sung, Nordkoreas Staatsgründer und Machthaber bis zu seinem Tod 1994, hielt jeweils am 1. Januar seine wichtigste programmatische Rede. Dabei vergass er nie, den Nordkoreanern «ihre Leiden und Opfer» mit dem Imperialismus und den «Kriegsvorbereitungen der USA und Südkoreas» zu erklären.

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