Japans Kaiser wird operiert

Sorge um Kaiser Akihito: Bei dem 78-Jährigen stellten Ärzte eine Verengung der Herzkranzgefässe fest. Nun wird ihm ein Bypass gelegt.

Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko bei einem Strandspaziergang. (2. Februar 2012)

Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko bei einem Strandspaziergang. (2. Februar 2012)

(Bild: AFP)

Japans Kaiser Akihito muss am Herzen operiert werden. Dem 78-Jährigen werde bei der für kommenden Samstag geplanten Operation ein Bypass gelegt werden, teilte ein Palastsprecher am Sonntag in Tokio mit.

Akihito hatte zuvor in Begleitung von Kaiserin Michiko die Universitätsklinik verlassen, in der neue Tests vorgenommen worden waren. Nach Angaben des Sprechers wurde dabei eine fortschreitende Verengung seiner Herzkranzgefässe festgestellt. Die Operation sei notwendig, um «das tägliche Leben seiner Majestät zu erhalten und zu verbessern», sagte der Sprecher.

Sorge um Akihito

In Japan wächst die Sorge um den Gesundheitszustand Akihitos. Der 78-jährige Monarch leidet seit geraumer Zeit unter gesundheitlichen Problemen: 2003 wurde er wegen Prostata-Krebs operiert, vor einem Jahr musste er wegen Arterienverkalkung behandelt werden.

Im November verbrachte er drei Wochen mit einer leichten Lungenentzündung im Spital. Akihito hatte den Kaiserthron 1989 nach dem Tod seines Vaters Hirohito bestiegen. Als Staatsoberhaupt des Landes hat er hauptsächlich repräsentative Aufgaben, wird aber von vielen Japanern sehr verehrt.

kle/sda

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