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Japans Kaiser Akihito dankt 2019 ab

Am 30. April 2019 will Kaiser Akihito nach fast dreissig Jahren sein Amt niederlegen und seinem ältesten Sohn Naruhito überlassen.

foa
Hohes Alter und schlechte Gesundheit führt zur Abdankung: Akihito wurde am 12. November 1990 offiziell zum 125. Kaiser von Japan ausgerufen. (8. November 2017)
Hohes Alter und schlechte Gesundheit führt zur Abdankung: Akihito wurde am 12. November 1990 offiziell zum 125. Kaiser von Japan ausgerufen. (8. November 2017)
EPA/KIMIMASA MAYAMA, Keystone
Nachfolger wird sein 57-jähriger Sohn Naruhito. Vater und Sohn feiern auf dem Bild den 71. Geburtstag des Kaisers. (23. Dezember 2004)
Nachfolger wird sein 57-jähriger Sohn Naruhito. Vater und Sohn feiern auf dem Bild den 71. Geburtstag des Kaisers. (23. Dezember 2004)
AP Photo/Katsumi Kasahara, Keystone
Die aktuelle Regelung sieht vor, dass nur ein Mann den Kaiserthron besteigen kann. Der künftige Kaiser Naruhito mit seiner Frau Masako am Flughafen von Tokio. (28. Februar 2017)
Die aktuelle Regelung sieht vor, dass nur ein Mann den Kaiserthron besteigen kann. Der künftige Kaiser Naruhito mit seiner Frau Masako am Flughafen von Tokio. (28. Februar 2017)
EPA/KIMIMASA MAYAMA, Keystone
Immer an der Seite des Kaisers war dessen Gattin Michiko. (9. November 2017)
Immer an der Seite des Kaisers war dessen Gattin Michiko. (9. November 2017)
Issei Kato/Pool Photo via AP, Keystone
Mit der Bürgerlichen ist er seit dem 10. April 1959 verheiratet. Mit der Heirat brach er die Tradition, nach der die Hauptfrau des Kaisers nur aus dem Erbadel stammen durfte. (6. November 2017)
Mit der Bürgerlichen ist er seit dem 10. April 1959 verheiratet. Mit der Heirat brach er die Tradition, nach der die Hauptfrau des Kaisers nur aus dem Erbadel stammen durfte. (6. November 2017)
Toru Hanai/Pool Photo via AP, Keystone
Das Kaiserpaar hat drei Kinder: die Söhne Naruhito und Akishino, sowie Tochter Sayako. Auf dem Foto sind sie mit dem damals zweijährigen Kronprinzen Naruhito zu sehen. (20. Oktober 1962)
Das Kaiserpaar hat drei Kinder: die Söhne Naruhito und Akishino, sowie Tochter Sayako. Auf dem Foto sind sie mit dem damals zweijährigen Kronprinzen Naruhito zu sehen. (20. Oktober 1962)
AP Photo/Imperial Household Agency, Keystone
Der zweite Sohn, Prinz Akishino, ist mit Prinzessin Kiko verheiratet. Das Paar hat drei Kinder. Auf dem Foto sind Hisahito und Mako (r.) zu sehen. Akishinos Schwester, die Kaisertochter Sayako, ist 2005 nach der Hochzeit mit einem Bürgerlichen offiziell aus der Kaiserfamilie ausgeschieden.
Der zweite Sohn, Prinz Akishino, ist mit Prinzessin Kiko verheiratet. Das Paar hat drei Kinder. Auf dem Foto sind Hisahito und Mako (r.) zu sehen. Akishinos Schwester, die Kaisertochter Sayako, ist 2005 nach der Hochzeit mit einem Bürgerlichen offiziell aus der Kaiserfamilie ausgeschieden.
Imperial Household Agency of Japan via AP, Keystone
Die ganze Familie zeigt sich zu Beginn des neuen Jahres im 2003. (2. Januar 2003)
Die ganze Familie zeigt sich zu Beginn des neuen Jahres im 2003. (2. Januar 2003)
AP Photo/Itsuo Inouye, Keystone
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Wie Regierungschef Shinzo Abe am Freitag nach einem Treffen mit Japans Kaiser Akihito mitteilte, wird der Monarch am 30. April 2019 abdanken. Es ist das erste Mal seit mehr als 200 Jahren, dass ein Kaiser in Japan abdankt. Den Thron soll dann Akihitos ältester Sohn, Kronprinz Naruhito, übernehmen.

Der 83-jährige Akihito sitzt seit fast drei Jahrzehnten auf dem Chrysanthemen-Thron. Im vergangenen Jahr hatte er sein Land mit dem Wunsch in Aufruhr versetzt, die Krone an Naruhito weiterzureichen. Als Gründe für seinen Entschluss nannte er sein Alter und gesundheitliche Probleme. Er wurde zuletzt wegen Prostatakrebs behandelt und musste sich einer Herzoperation unterziehen.

Akihitos bevorstehende Abdankung hatte auch eine Debatte über die Nachfolgeregelung im japanischen Kaiserhaus ausgelöst: Zwar gab es in der japanischen Geschichte auch Kaiserinnen, nach den heutigen Gesetzen jedoch dürfen nur Männer den Thron besteigen. Nach Naruhitos jüngerem Bruder Akishino und dessen zehnjährigem Sohn Hisahito gibt es derzeit aber keinen weiteren männlichen Thronfolger.

(AFP)

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