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Iran soll Taliban mit Raketen beliefert haben

Anfang Februar fingen internationale Streitkräfte in Afghanistan 48 Raketen ab, die zur Unterstützung der Taliban hätten dienen sollen. Die Herkunft der Waffen ist nun geklärt.

Gefährliche Waffenlieferung für die Taliban: Luftabwehrrakete in Afghanistan (Archivbild).
Gefährliche Waffenlieferung für die Taliban: Luftabwehrrakete in Afghanistan (Archivbild).
Reuters

Nach dem Fund von offenbar für die afghanischen Taliban bestimmten Waffen hat der britische Aussenminister William Hague dem Iran ein «vollkommen inakzeptables» Vorgehen vorgeworfen.

Afghanische und internationale Truppen hätten in der Provinz Nimros im Süden Afghanistans eine Waffenladung beschlagnahmt, deren iranische Herkunft aufgrund einer «detaillierten technischen Analyse» und der Zusammenhänge des Fundes «zweifellos» festgestellt worden sei, sagte Hague. Die Waffen hätten die Taliban dabei unterstützen sollen, Soldaten der afghanischen Armee und der Nato zu töten.

Iran bestreitet Vorfall

Bei dem Waffenfund Anfang Februar wurden nach Angaben aus Afghanistan 48 122-Millimeter Raketen beschlagnahmt, die eine Reichweite von 20 Kilometern haben. Sie werden mit den iranischen Revolutionsgarden in Verbindung gebracht. Hague selbst machte keine Angaben zu den Waffen. Die Provinz Nimros grenzt an den Iran. Bei dem Waffenfund sollen auch britische Spezialkräfte beteiligt gewesen sein.

Ein Sprecher des iranischen Aussenministeriums hatte nach Bekanntwerden der Vorwürfe vergangene Woche gesagt, die Angaben seien «ohne jede Grundlage und inakzeptabel». Nach Angaben von Aussenminister Hague besprach der britische Botschafter in Teheran die Angelegenheit bereits mit dem iranischen Aussenministerium.

AFP/mrs

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