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«Ich zeigte Mao den Stinkefinger»

Hu Jia gehört zu den grössten Kritikern des Regimes in Peking. Im Interview erzählt er von seinem absurden Leben unter Hausarrest.

Mit Hu Jia sprach Kai Strittmatter, Peking
«Nur auf dem Platz des Himmlischen Friedens hat der Protest ein grosses Echo», sagt Hu Jia. Foto: AFP
«Nur auf dem Platz des Himmlischen Friedens hat der Protest ein grosses Echo», sagt Hu Jia. Foto: AFP

Treffen geht nicht, Hu Jia ist einer der bestbewachten Männer Chinas. Er steht unter Hausarrest. Also Skype. Alle paar Minuten wird das Gespräch durch das Klingeln seines Handys unterbrochen. Hu Jia geht ran, verspricht einem Anrufer, die Familie eines Verhafteten aufzustöbern, einem anderen, ihm einen Anwalt zu suchen. Seine Stimme klingt fast jungenhaft.

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