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Plötzlich dürfen die Besucher den Bus nicht mehr verlassen

Eine Fahrt durch die zerstörte Reaktoranlage von Fukushima zeigt, dass die Aufräumarbeiten noch lange dauern dürften.

Christoph Neidhart, Fukushima
Mit solchen Kleinbussen werden die Besucher von Fukushima durch das Gelände gefahren. Foto: Pierre-Emmanuel Delétrée
Mit solchen Kleinbussen werden die Besucher von Fukushima durch das Gelände gefahren. Foto: Pierre-Emmanuel Delétrée

Hideki Yagi zeigt auf das wuchtige Gewölbe, das über dem Dach des zerstörten Reaktorblocks 3 im Kernkraftwerk Fukushima I errichtet wurde. «Dort drin steht ein Kran, mit dem wir die verbrauchten Brennstäbe aus dem Abklingbecken bergen», erklärt der Nuklear­ingenieur. Zu seinen Aufgaben gehört es, Experten, Politiker und Journalisten zu Fuss und mit einem Bus durch das Labyrinth aus Baustellen, Industrie­ruinen, 962 Wassertanks und Mülllagern führen. Der «Risiko-Kommunikator», so sein Titel, soll ihnen zeigen, welche ­Fortschritte die Betreiberfirma Tepco seit dem Atomunglück vor acht Jahren gemacht hat. Yagi beklagt sich nicht über seinen Job. «Aber mir wäre nie eingefallen, dass ich einmal im Rückbau arbeite», so der Mittfünfziger.

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