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Deutscher Wachmann in Afghanistan getötet

Bei einem Selbstmordanschlag auf das Büro einer US-Hilfsorganisation im nordafghanischen Kundus ist ein deutscher Wachmann ums Leben gekommen.

Wie ein Mitarbeiter der US-Botschaft sagte, starb der Mann am Freitag bei einem Angriff der Taliban auf die Büroräume der Organisation Development Alternatives Inc (DAI). Ein weiterer Ausländer, dessen Identität noch unklar sei, habe Schussverletzungen am Arm erlitten. Selbstmordattentäter und bewaffnete Männer hatten am Morgen die DAI-Niederlassung in Kundus gestürmt. Ein erster Selbstmordattentäter sprengte sich nach Angaben afghanischer Behörden am Eingang des Geländes in die Luft, ein zweiter innerhalb des Komplexes.

Nach Angaben des Gouverneurs der Provinz Kundus, Mohammed Omar, wurden zwei Selbstmordattentäter von Sicherheitskräften getötet, bevor sie sich in die Luft sprengen konnten. Nach dem Anschlag sicherten afghanischen Soldaten den Komplex. Die Organisation DAI ist ein Vertragspartner der staatlichen US-Hilfsorganisation USAID. In Kundus befindet sich auch ein Regionales Wiederaufbauteam der Bundeswehr.

AFP/sam

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