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China und Japan richten rotes Telefon ein

Japan und China wollen als Zeichen des gegenseitigen Vertrauens eine direkte Telefonverbindung zwischen beiden Regierungen einrichten.

Darauf einigte sich Japans Ministerpräsident Taro Aso mit dem chinesischen Regierungschef Wen Jiabao und Präsident Hu Jintao, wie die japanische Regierung erklärte. Das rote Telefon solle dem «häufigen und rechtzeitigen Meinungsaustausch» dienen.

Japan und China blicken auf ein schwieriges Verhältnis zurück, das insbesondere auf die japanische Aggressionspolitik vor und während des Zweiten Weltkriegs zurückgeht. China hatte zwischen 2001 und 2006 jeden diplomatischen Kontakt mit Japan auf hoher Ebene verweigert.

Damit wandte sich die kommunistische Führung insbesondere gegen die regelmässigen Besuche des damaligen japanischen Ministerpräsidenten Junichiro Koizumi am umstrittenen Yasukuni-Schrein, in dem unter anderem der Kriegstoten aus dem Zweiten Weltkrieg gedacht wird. Das Monument verherrlicht aus der Sicht Chinas den japanischen Militarismus.

SDA/bru

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