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China sieht die USA als Geisel der Tea Party

In ungewöhnlich scharfer Manier hat China die Diskussion um die Schuldenobergrenze in den USA verurteilt. Der Streit zwischen den Demokraten und Republikanern bedrohe die Weltwirtschaft.

Muss Kritik einstecken: US-Präsident Barack Obama und der chinesische Präsident Hu Jintao während einer Pressekonferenz in Washington.
Muss Kritik einstecken: US-Präsident Barack Obama und der chinesische Präsident Hu Jintao während einer Pressekonferenz in Washington.
Keystone

China hat in ungewöhnlich scharfer Form den Streit um die Erhöhung der US-Schuldengrenze wegen der davon ausgehenden Gefahren für die Weltwirtschaft kritisiert. Die mächtigste Wirtschaftsnation der Welt sei von gefährlich verantwortungslosen Politikern als Geisel genommen worden, schrieb die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua heute in einem Kommentar.

Der Streit zwischen Demokraten und Republikanern bedrohe die Wirtschaft anderer Länder, hiess es mit Blick auf die globale Leitwährung Dollar. Es drohe eine Rezession wie die von 2008, die auch in den USA ausgelöst worden sei.

China ist der grösste Gläubiger der USA. Am Donnerstagabend hatten die Republikaner eine Abstimmung über einen Plan zur Lösung der Schuldenkrise überraschend abgesagt. Damit blieb zunächst unklar, wie es im Streit über eine Erhöhung der gesetzlich festgelegen Schuldenobergrenze von 14,3 Billionen Dollar weitergeht. Sollte der Kongress bis Dienstag keine Anhebung beschliessen, droht der US-Regierung die Zahlungsunfähigkeit. Experten befürchten wirtschaftliche Folgen weit über die USA hinaus.

SDA/wid

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