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China schiesst einen Palast ins All

Heute bringt eine Rakete das erste Modul einer chinesischen Raumstation in die Umlaufbahn. Dabei geht es Peking nicht nur um Prestige, sondern auch um Geld und Macht.

Henrik Bork
Prestigeprojekt: Im Jiuquan Satellite Launch Center wird heute das erste Modul einer chinesischen Raumstation in die Umlaufbahn gebracht.
Prestigeprojekt: Im Jiuquan Satellite Launch Center wird heute das erste Modul einer chinesischen Raumstation in die Umlaufbahn gebracht.
Reuters

Zwischen 21.15 und 21.30 Uhr Ortszeit soll heute das Weltraummodul Tiangong 1, übersetzt Himmelspalast, mit der Trägerrakete Langer Marsch 2F ins All befördert werden. Der Start der Rakete ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer eigenen Raumstation – und ein Meilenstein eines ehrgeizigen Raumfahrtprogramms, das die kommunistische Führung in Peking systematisch und unter dem Einsatz gewaltiger Ressourcen vorantreibt. In einer Zeit, in der die USA ihre bemannten Weltraumflüge eingestellt haben, entwickelt sich in Asien gerade ein neues Wettrennen zwischen Indien, Japan und China.

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