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China hält an Internet-Zensur fest

Auch nach Beginn der Olympischen Spiele haben ausländische Journalisten keinen freien Zugang zum Internet.

Websites zu den Protesten am Platz des Himmlischen Friedens, zu Taiwan, Tibet und dem Dalai Lama konnten heute nicht aufgerufen werden. Bei einer Anfrage nach der Meditationsbewegung Falun Gong wurde die Suchmaschine sogar mehrere Minuten lang komplett blockiert.

Nach Protesten hatten die Behörden vor rund einer Woche einige Seiten freigegeben. Sowohl Vertreter Chinas als auch des Internationalen Olympischen Komitees (IOk) hatten vor den Spielen zugesichert, für die Berichterstattung akkreditierter ausländischer Reporter werde es keine Zensur geben.

Chinas Rechtfertigungen

Wang Wei vom Organisationskomitee der Spiele in Peking (BOCOG) erklärte, China habe freien Zugang zum Internet zugesagt, «abgesehen von ein paar Seiten, die unsere nationale Sicherheit gefährden würden und nicht gut für die gesunde Entwicklung unserer Jugend wären».

Wie in jedem anderen Land gebe es in China einige Beschränkungen. IOK-Sprecherin Giselle Davies riet den Journalisten, den Druck deswegen aufrechtzuerhalten.

AP/vin

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