Was hinter Kims neuester Drohung steckt

Gebremste Charmeoffensive aus Pyongyang: Das Gipfeltreffen zwischen Nordkoreas Machthaber und US-Präsident Donald Trump könnte platzen.

Das historische Treffen soll am 12. Juni in Singapur stattfinden: Kim Jong-un und Donald Trump in einem TV-Bericht.

(Bild: Reuters)

Christoph Neidhart@tagesanzeiger

Vor einem halben Jahr noch bewarf Pyongyangs Propaganda in Trickfilmchen San Francisco und New York mit Atombomben. US-Präsident Donald Trump drohte Nordkorea in der UNO-Vollversammlung mit der «totalen Zerstörung». Er verhöhnte Machthaber Kim Jong-un als «Raketenmann» und «kleinen Dicken». Dann erklärte Kim das Waffenprogramm Nordkoreas für vollendet. In seiner Neujahrsansprache kündigte er eine Friedensinitiative an, zu den Winterspielen in Pyeongchang schickte er seine Schwester. Im April traf er sich mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in. Und für den 12. Juni in Singapur ist er mit Trump verabredet. Plötzlich herrschte eitel Sonnenschein.

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