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Die tödlichsten Zeichnungen der Welt

Schon vor dem Attentat in Paris starben ihretwegen über 100 Menschen: Eine kurze Geschichte der Mohammed-Karikaturen.

Die «Charlie Hebdo»-Karikaturisten starben für die Meinungsfreiheit: «Keine Angst» schreibt eine Frau bei einer Solidaritätsbekundung auf ihre Finger. Foto: Keystone
Die «Charlie Hebdo»-Karikaturisten starben für die Meinungsfreiheit: «Keine Angst» schreibt eine Frau bei einer Solidaritätsbekundung auf ihre Finger. Foto: Keystone

Die Geschichte der Mohammed-Karikaturen ist doppelt finster. Über 100 Menschen starben ihretwegen. Und die Karikaturen selbst, für die die Zeichner ihr Leben riskierten, waren (mit einer einzigen Ausnahme) ohne jede Idee.

Die Geschichte begann mit einer Enttäuschung. Im Herbst 2005 veröffentlichte die dänische Zeitung «Jyllands-Posten» nach langen Vorankündigungen zwölf Mohammed-Karikaturen. Ohne jedes Echo. Niemand regte sich auf. Also begann sie, Tage danach, bei Imamen und Immigranten herumzufragen, bis sie genug Beleidigte gefunden hatte. Und publizierte einen lang vorbereiteten flammenden Artikel gegen die «Bedrohung der Pressefreiheit» durch radikale Muslime, deren «Glaubensbild uns so unendlich fern ist».

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