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Bar, Strasse, Bistro – Paris am Tag eins nach dem Terror

Reporterin Tina Huber spricht mit den Menschen in der Seine-Stadt. Sind sie wütend, traurig, hoffnungsvoll?

Der Mann schüttelt ungläubig den Kopf. «18?», fragt er, «ist das wirklich wahr?» Er hat soeben erfahren, dass der jüngste der drei mutmasslichen Attentäter noch ein halbes Kind ist. «Als ich 18 war, hatte ich andere Dinge im Kopf», fügt er kopfschüttelnd hinzu. Während er erzählt, betreten immer wieder Männer seine Bar im muslimisch geprägten Viertel rund um die Rue Jean-Pierre Timbaud. Sie reichen ihm die Hand zur Begrüssung, setzen sich mit ihrem Espresso schweigend an die Bar und schlagen die Zeitung auf: Nichts interessiert heute mehr als die Anschläge von gestern auf die Redaktion von «Charlie Hebdo».

Auch Juden und Christen karikiert

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