Zum Hauptinhalt springen

Westen unterstützte die Schaffung eines «salafistischen Staats»

Die Westmächte, die Türkei und die Golf-Araber haben den IS vorausgesehen. Die Entwicklung wurde begrüsst – als Massnahme gegen das Assad-Regime in Syrien.

Der «Director of Operations», Leutnant General William C. Mayville Jr. vor einer Grafik, welche die Luftangriffe auf den IS darstellt. (Archivbild)
Der «Director of Operations», Leutnant General William C. Mayville Jr. vor einer Grafik, welche die Luftangriffe auf den IS darstellt. (Archivbild)
Jim Lo Scalzo, Keystone

Bereits im August 2012 hat der Pentagon-Geheimdienst Defense Intelligence Agency (DIA) die Etablierung eines «offiziellen oder nicht offiziellen salafistischen Staats» im Osten Syriens prophezeit, «falls sich die Lage weiter verschlimmert». Dies, so der Report, sei «genau das, was die Unterstützer-Mächte der syrischen Opposition anstreben, um das syrische Regime zu isolieren». Tatsächlich beanspruchte die Terrormiliz IS den Nordosten Syriens ab 2013 als Teil eines islamischen Staats, der sich über die Grenze in den Irak erstreckt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.