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Warum Trump-Freund Roger Stone auf der Anklagebank sitzt

Dem republikanischen Haudegen wird so einiges vorgeworfen. Im Kern geht es aber um die gehackten Emails der Demokraten.

Thorsten Denkler, New York
Buhrufe für Stone: Vor dem Gericht in Fort Lauderdale haben sich Demonstranten versammelt.Video: Tamedia/Reuters

Roger Stone steht vor dem Gericht in Fort Lauderdale, Florida, streckt beide Arme in Luft und spreizt Mittel- und Zeigefinger zum Victory-Zeichen. Als sei er eben siegreich aus einer Schlacht heimgekehrt. Dabei hat die Schlacht, wenn man im Bild bleiben will, für ihn gerade erst begonnen.

Am frühen Freitagmorgen, noch vor Sonnenaufgang, war ein gutes Dutzend FBI-Ermittler mit Waffen im Anschlag und kugelsicheren Westen ausgerüstet das Haus des Politikberaters eingedrungen. Sie haben den langjährigen Freund von Donald Trump kurzzeitig festgenommen und jede Menge Festplatten, Akten und andere Beweismittel aus dem Haus geschafft. Ein Aufgebot das zeigt: Hier geht es um mehr als ein nichtbezahltes Knöllchen.

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