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«Unser Sohn stand für Liebe und Hoffnung»

Für den von den IS-Rebellen vor laufender Kamera getöteten Journalisten James Foley wurde in seiner Heimatstadt Rochester ein Gottesdienst abgehalten. Seine Eltern beteten für alle Verschleppten.

Gedenkfeier für ihren Sohn: Diane und John Foley sprechen zu den Trauergästen. (24. August 2014)
Gedenkfeier für ihren Sohn: Diane und John Foley sprechen zu den Trauergästen. (24. August 2014)
Keystone
IS-Terroristen forderten 100 Millionen Euro für ihren Sohn: Diane und John Foley sprechen vor ihrem Haus in Rochester, New Hampshire, zu Reportern. (20. Ausgust 2014)
IS-Terroristen forderten 100 Millionen Euro für ihren Sohn: Diane und John Foley sprechen vor ihrem Haus in Rochester, New Hampshire, zu Reportern. (20. Ausgust 2014)
Jim Cole, Keystone
Freunde und Arbeitskollegen beschreiben ihn als fair, neugierig und ausgeglichen – Foley während eines Einsatzes in Syrien. (Juli 2012)
Freunde und Arbeitskollegen beschreiben ihn als fair, neugierig und ausgeglichen – Foley während eines Einsatzes in Syrien. (Juli 2012)
Keystone
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Mit einer Messe in seinem Geburtsort Rochester im US-Bundesstaat New Hampshire haben Angehörige und Freunde von James Foley am Sonntag den getöteten US-Journalisten gewürdigt. An den Feierlichkeiten nahm auch der Bischof von Manchester, Peter Libasci, teil, der eine Botschaft von Papst Franziskus verlas.

Von Foleys Familie eingeladen waren auch Syrer der muslimischen Gemeinde von New Hampshire. Foley war 2012 in Syrien verschleppt worden. Vor einigen Tagen hatten Jihadisten ein Video verbreitet, das seine Hinrichtung zeigt.

Ihr Sohn habe für «Liebe und Hoffnung» gestanden, sagte Foleys Mutter Diane der Nachrichtenagentur AFP im Haus der Familie vor dem Beginn des Gottesdienstes. Die Messe richte sich auch an alle Menschen, die in der Region litten, und an alle anderen Geiseln.

Foleys Vater John sagte, sie würden gemeinsam für alle Verschleppten beten. «Wir hoffen, dass etwas für sie getan werden kann», sagte er, damit ihnen ein Ende wie dasjenige seines Sohnes erspart bleibe. Mehrere Hundert Menschen besuchten anschliessend den Gottesdienst in der katholischen Kirche Our Lady of the Rosary in Rochester.

SDA/chk

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