Trump verschärft das Asylrecht

Asylverfahren sollen nur noch an offiziellen Grenzübergängen möglich sein – Organisationen sehen darin einen Verstoss gegen US-Gesetze.

Flüchtlinge in Cordoba, Mexico: Tausende Migranten aus Mittelamerika befinden sich zurzeit auf dem Weg in die USA. AP Photo/Rodrigo Abd

Zur Begrenzung der illegalen Zuwanderung aus Zentralamerika hat US-Präsident Donald Trump eine Verschärfung des Asylrechts in Kraft gesetzt. Vorläufig dürfen nur noch Menschen in den USA Asyl beantragen und gewährt bekommen, die legal einreisen.

Trump begründete die am Freitag von ihm abgezeichnete Massnahme damit, dass die «Massenmigration» das Einwanderungssystem und den Grenzschutz der USA überlasteten.

In seiner Kampagne für die Kongress- und Gouverneurswahlen vom vergangenen Dienstag hatte Trump die derzeitigen Trecks von tausenden Zentralamerikanern in Richtung US-Grenze als «Invasion» und «Angriff auf unser Land» angeprangert und bereits eine Verschärfung des Asylrechts angekündigt. Die nördlichste der Karawanen befindet sich allerdings immer noch hunderte Kilometer von der US-Grenze entfernt.

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