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Trump macht Sanders für Proteste verantwortlich

Querbeet durch alle politischen Lager beschuldigen sich die US-Präsidentschaftsbewerber gegenseitig. Nun befinden sich Donald Trump und Bernie Sanders in einem Disput.

Aufstand gegen Trump: Die Gegner von Republikaner Donald Trump jubeln, als sie von der Absage der Veranstaltung in der Universität Illinois hören. (11. März 2016)
Aufstand gegen Trump: Die Gegner von Republikaner Donald Trump jubeln, als sie von der Absage der Veranstaltung in der Universität Illinois hören. (11. März 2016)
AP Photo/Charles Rex Arbogast, Keystone
Im Vorfeld hatten Dutzende College-Mitarbeiter die Verwaltung zur Absage des Events des republikanischen US-Präsidentschaftsbewerbers gedrängt. (11. März 2016)
Im Vorfeld hatten Dutzende College-Mitarbeiter die Verwaltung zur Absage des Events des republikanischen US-Präsidentschaftsbewerbers gedrängt. (11. März 2016)
AP Photo/Matt Marton, Keystone
Persönlich nimmt Trump die Demonstration nicht. «Ich denke nicht, dass sich das gegen mich richtet. Das ist einfach etwas, das seit Jahren so läuft.»
Persönlich nimmt Trump die Demonstration nicht. «Ich denke nicht, dass sich das gegen mich richtet. Das ist einfach etwas, das seit Jahren so läuft.»
AP Photo/Charles Rex Arbogast, Keystone
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Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat einen weiteren Schuldigen für die heftigen Proteste bei seinen Kundgebungen ausgemacht: Der demokratische Kandidat Bernie Sanders habe gezielt «Störer» zu seinen Wahlkampfevents schicken lassen, schrieb Trump am Wochenende per Twitter. Als Retourkutsche drohte der Immobilienmogul damit, dass er seine Anhänger zu den Veranstaltungen des Senators von Vermont entsenden werde.

Sanders zeigte sich kampfeslustig. «Schicke sie ruhig», antwortete er per Twitter. «Sie verdienen es zu sehen, wie ein echter ehrlicher Politiker sich anhört.»

Bei einem von CNN übertragenen Bürgertreffen rief Sanders Trump zudem auf, «seinen Anhängern zu sagen, dass Gewalt im politischen Prozess in Amerika inakzeptabel ist.» Den Milliardär bezeichnete er zudem als einen «pathologischen Lügner.» Nie habe seine Kampagne jemanden dazu ermuntert, den Wahlkampf von anderen zu stören, sagte Sanders weiter. Er hoffe, dass Trump sich deutlich mässige.

Clinton mischt sich ebenfalls ein

Hillary Clinton, Sanders' Rivalin im Kampf um die demokratische Spitzenkandidatur, mischte sich ebenfalls ein. Sie warf Trump vor, im Buhlen um Wähler Gewalt und Chaos zu begünstigen. Zu besten Zeiten hätten die Amerikaner «Demagogen und Angstmacher» jedoch eine Absage erteilt, sagte Clinton.

Am Freitagabend hatte Trump seine Wahlkampfveranstaltung in Chicago nach Auseinandersetzungen zwischen seinen Fans und Gegnern absagen müssen. Tags darauf wurde er in Cleveland und Kansas City bei Reden mehrfach unterbrochen. In Dayton in Ohio sprang ein Mann sogar auf die Bühne, auf der Trump sprach. Polizisten führten die Demonstranten aus der Halle ab.

SDA/chk

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