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Trump attackiert Medien und «Clinton-Maschine»

Der republikanische Präsidentschaftskandidat hat Vorwürfe zurückgewiesen, in der Vergangenheit sexuell übergriffig geworden zu sein. Die Berichte seien «komplette Lügen».

Verbale Rundumschläge: Donald Trump hat schon viele Personen beleidigt. (23. Oktober 2016)
Verbale Rundumschläge: Donald Trump hat schon viele Personen beleidigt. (23. Oktober 2016)
Evan Vucci, Keystone
Die New York Times hat eine Liste aller Beleidigungen des Präsidentschaftskandidaten gesammelt. Sie kommt auf eine gefüllte Doppelseite.
Die New York Times hat eine Liste aller Beleidigungen des Präsidentschaftskandidaten gesammelt. Sie kommt auf eine gefüllte Doppelseite.
Screenshot www.nytimes.com
Präsidentengattin Michelle Obama warf Trump in einer Rede bei einem Wahlkampfauftritt für Clinton im Bundesstaat New Hampshire eine «grausame» und «Furcht einflössende» Einstellung gegenüber Frauen vor. Die Berichte über Trumps Umgang mit Frauen hätten sie «bis ins Innerste erschüttert».
Präsidentengattin Michelle Obama warf Trump in einer Rede bei einem Wahlkampfauftritt für Clinton im Bundesstaat New Hampshire eine «grausame» und «Furcht einflössende» Einstellung gegenüber Frauen vor. Die Berichte über Trumps Umgang mit Frauen hätten sie «bis ins Innerste erschüttert».
Jim Cole, Keystone
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Nach neuen Vorwürfen über sexuelle Übergriffe gegen Frauen hat der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump seine Angriffe auf die Medien und seine Rivalin Hillary Clinton nochmals verschärft.

In einer wütenden Rede im Bundesstaat Florida wies er heute die Berichte als «reine Fiktion» und «komplette Lügen» zurück. Trump beschrieb sich als Opfer einer konzertierten Kampagne seiner demokratischen Kontrahentin und der Medien.

Klage gegen New York Times angekündigt

Trump sagte, dass hinter den Berichten die «Clinton-Maschine» stecke. Es handle sich um eine «konzertierte, koordinierte und bösärtige» Kampage. Das Establishment und dessen Verbündete in den Medien wollten jeden «zerstören», der ihre Macht in Frage stelle. Trump kündigte eine Klage gegen die «New York Times» an.

Clinton hielt sich derweil mit Kommentaren zu den neuen Enthüllungen über Trump zurück. Ihre Sprecherin Jennifer Palmieri erklärte, die Berichte bestätigten, dass das «abscheuliche Verhalten», mit dem sich Trump in dem Mitschnitt von 2005 brüste, «mehr als blosse Worte» seien.

Michelle Obamas Kritik

First Lady Michelle Obama griff Trump indessen in einer sehr emotionalen Rede frontal an. «Dies ist nicht, wie sich anständige Menschen benehmen, und dies ist bestimmt nicht, wie sich jemand benimmt, der Präsident der Vereinigten Staaten werden will», sagte sie bei einem Wahlkampfauftritt für Clinton im Bundesstaat New Hampshire.

Die Präsidentengattin warf Trump eine «grausame» und «Furcht einflössende» Einstellung gegenüber Frauen vor. Die Berichte über Trumps Umgang mit Frauen hätten sie «bis ins Innerste erschüttert». Trumps Bemerkung, 2005 habe er sich so geäussert wie Männer dies in der «Umkleidekabine» nun mal täten, nannte Michelle Obama eine «Beleidigung für alle anständigen Männer».

sda/afp/nag

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