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Sheriff der Wallstreet im Gegenwind

US-Staatsanwalt Preet Bharara gilt als umgänglich, aber knallhart. Nun befindet er sich im Clinch mit einer indischen Diplomatin.

Die Schöne und der Staatsanwalt: Die Verhaftung der Diplomatin Devyani Khobragade (r.) durch Preet Bharara sorgt in Indien für böses Blut.
Die Schöne und der Staatsanwalt: Die Verhaftung der Diplomatin Devyani Khobragade (r.) durch Preet Bharara sorgt in Indien für böses Blut.
Keystone

In der Schweiz gilt er längst als Totengräber des Bankgeheimnisses. Auch in der Pharmabranche sorgt Preet Bharara für Unruhe. Preet Bharara, mächtigster Staatsanwalt Amerikas, legt sich seit seinem Amtsantritt im August 2009 regelmässig mit Schweizer Bankern und Pharmamanagern an. Erst kürzlich hat der Statthalter des US-Justizministeriums in Manhattan das Basler Pharmaunternehmen Novartis zum dritten Mal wegen angeblicher Schmiergeldzahlungen angeklagt (siehe BaZ vom Freitag). Nun stehen dem erfolgsverwöhnten 45-Jährigen selber schwere Zeiten bevor: Seit einem Monat steht Bharara im Zentrum eines Skandals, der sich um den angeblich unsachgemässen Umgang mit einer ausländischen Kriminellen dreht.

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