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Rumsfeld und der Filmemacher – 34 Stunden Nebel

Der «Kriegsminister» von George W. Bush, Donald Rumsfeld, setzte sich dem Dok-Filmer Errol Morris gegenüber. Was dabei rauskommt: Das Bild eines «Bullshitters».

Der Dok-Filmer und sein Protagonist: Errol Morris befragte Donald Rumsfeld über den Irak-Feldzug. (Bild: Videostill des Films «The Unknown Known»)
Der Dok-Filmer und sein Protagonist: Errol Morris befragte Donald Rumsfeld über den Irak-Feldzug. (Bild: Videostill des Films «The Unknown Known»)

Die Aufarbeitung historischer Fehler fällt einer zuweilen selbstgerechten Supermacht wie der amerikanischen nicht leicht. Oft schlägt Amerika erst spät – siehe Sklaverei und Rassentrennung – den richtigen Weg ein, nur selten aber verharrt es auf dem falschen Pfad. Nach Monaten des Mauerns vonseiten der CIA stimmte die demokratische Mehrheit im nachrichtendienstlichen Ausschuss des Washingtoner Senats in der vergangenen Woche endlich für die Publizierung von Teilen des 6300 Seiten umfassenden Untersuchungsberichts über die amerikanischen Folterpraktiken nach der Ausrufung von George W. Bushs «Krieg gegen Terror». «Es ist wichtig, dass wir der Welt sagen, ‹Jawohl, wir haben einen Fehler gemacht, und wir werden diesen Fehler nicht wieder machen›», begründete der parteilose Senator Angus King (Maine) das Votum des Ausschusses.

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