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Rice befindet sich im engsten Favoritenkreis

Mitt Romney auf den Spuren von George W. Bush? Der Republikaner grenzt den Kreis seiner möglichen Stellvertreter ein. Darunter befindet sich überraschend Condoleezza Rice, die ehemalige Aussenministerin.

Er gilt als aufstrebender Politstar: Paul Ryan wird zum engsten Favoritenkreis gezählt.
Er gilt als aufstrebender Politstar: Paul Ryan wird zum engsten Favoritenkreis gezählt.
Keystone
Kampferprobt: Rob Portman (recht) ist Senator im Swing State Ohio und wird ebenfalls hoch gehandelt.
Kampferprobt: Rob Portman (recht) ist Senator im Swing State Ohio und wird ebenfalls hoch gehandelt.
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Er ist konservativ, christlich und indischer Abstammung: Bobby Jindal vor dem Weissen Haus in Washington. (27. März 2012)
Er ist konservativ, christlich und indischer Abstammung: Bobby Jindal vor dem Weissen Haus in Washington. (27. März 2012)
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Möglich, dass Mitt Romney hofft, damit seine Defizite bei der schwarzen Wählerschaft zu kompensieren: Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner könnte einem Medienbericht zufolge mit der früheren US-Aussenministerin Condoleezza Rice als seiner Stellvertreterin ins Rennen gehen.

Wie die gewöhnlich gut informierte Nachrichtenseite «The Drudge Report» gestern Abend unter Berufung auf Quellen bei den Republikanern berichtete, befindet sich Rice überraschend «nahe der Spitze der Liste» von Romneys möglichen Vizekandidaten. Daneben befinden sich weniger überraschende Namen wie Rob Portmann, Senator von Ohio, und Paul Ryan, Mitglied des US-Repräsentantenhauses für Wisconsin, auf der Liste, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Beide wurden bisher zu den Topfavoriten gezählt: Portman, weil er als Vertreter des Swing States Ohio besonders kampfbetont erscheint und Ryan, weil er als aufstrebender Politstar gilt.

Weitere Namen, die sich gemäss der Nachrichtenagentur AFP auf der Liste befinden, sind: Florida-Senator Marco Rubio und die Gouverneure Chris Christie (New Jersey), Nikki Haley (South Carolina), Susana Martinez (New Mexico), Bob McDonnell (Virginia), Tim Pawlenty (Minnesota) sowie Bobby Jindal (Louisiana).

Mitt Romney hatte angekündigt, er werde die endgültige Nominierung noch vor dem republikanischen Kongress am 27.–30. August in Tampa Bay bekannt geben.

Rice dementierte bis anhin eine Kandidatur

Romneys Wahlkampfteam habe gestern Abend eine neue Spendensammelaktion gestartet unter der Überschrift «Meet the VP» (Treffen Sie den Vizepräsidenten), berichtete die Website. Romney habe zuvor persönlich die Liste seiner möglichen Stellvertreter eingegrenzt. Laut «Drudge» überzeugte ihn ein Auftritt von Rice im Bundesstaat Utah vor einigen Wochen, bei dem sie für ihr Plädoyer für die Verteidigung von Amerikas Führungsrolle in der Welt grossen Applaus erhalten hatte.

Rice hatte unter Präsident George W. Bush zunächst als Sicherheitsberaterin und später als Aussenministerin gedient. Als Expertin für Aussenpolitik und als Afroamerikanerin gilt Rice als gute Ergänzung zu Romney. Allerdings ist Rice eng verbunden mit der noch immer unpopulären Bush-Ära und ist wegen ihrer Rolle als einer der Architektinnen des Irak-Krieges 2003 umstritten. Rice, die derzeit als Professorin an der Universität Stanford unterrichtet, hat wiederholt dementiert, an einer Kandidatur interessiert zu sein.

AFP/mrs

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